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Der einsam entsetzte mondmoralische Mondfrosch, 1965 

Farbstift auf Papier, 70,5 x 42 cm

Friedrich Schröder-Sonnenstern ï Raritäten

Ort

St. Alban-Vorstadt 52, Basel

Vernissage

Samstag, 15. Dezember 2012, 14 - 16 Uhr

Ausstellung

Bis 15. Februar 2013

Besonderes

Für diese Ausstellung folgen keine Einladungen mittels Briefpost (nur per E-Mail)

Friedrich Schröder kam 1892 in Kaukehmen (ehem. Ostpreussen) als zweites von dreizehn Kindern zur Welt. Schon in der Schule fiel er mit einem eigenwilligen und widerborstigen Charakter auf. Bereits im Alter von 14 Jahren machte er die Bekanntschaft mit der Zwangserziehungsanstalt, versuchte sich in einer Gärtnerlehre und landete wieder in einer Erziehungsanstalt. Dann verdiente er sich sein Leben als Meiereigehilfe. Mit 20 Jahren wurde er in eine Irrenanstalt gebracht. Später führte er ein Vagabundenleben, bettelte, schmuggelte, handelte. Er wurde als Geisteskranker vom Kriegsdienst befreit und es folgte ein erneuter Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt 1918/19 und die anschliessende Entmündigung.

Zu malen begann er erst im Alter von 57 Jahren. Mit der Zeit unterhielt er, einem seiner Künstlervorbilder folgend, ein Malatelier, wo er seine vorgefertigten Zeichnungen auf Malkarton durch Gehilfen kolorieren liess. Die zu seinen Anfangszeiten entstandenen Bilder und Zeichnungen auf Papier sind jedoch aus seiner Hand entstanden. Dank dem regelmässigen Kontakt und der engen Freundschaft mit dem Gründer unserer Galerie, Balz Hilt (1921-1997), sind einige wenige dieser aussergewöhnlichen Raritäten erhalten geblieben.

Ausstellungsdokumentation Friedrich Schröder-Sonnenstern Raritäten (pdf)

Weitere Informationen zu Friedrich Schröder-Sonnenstern

 

 

 
     

 

              

 

 

 

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