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AFRICANA

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Maske, weiss bemalt

Grösse: 58 x 18 x 16 cm

103/93

 

 

Weibliche Ahnenfigur

Holz mit Kupferbeschlägen

Höhe  51 cm

104/93

 

 

 

 

Wächterfigur

Holz

65 x 21 x 17

Nr. TA118

 

 

 

 

Wächterfigur

Holz

51 x 13 x 19 cm

Nr. TA117

Fang

Grosse, zu den Äquatorial-Bantu gehörende Volksgruppe, die im südlichen Kamerun und nordwestlichen Gabun sowie in Äquatorialguinea (Rio Muni) lebt.

Ebenso wie die Masken, die wegen ihrer äusserst subtil gezeichneten Gesichtern so begehrt sind, können die Figuren und Reliquiarwächter als herausragende Beispiele afrikanischer Kunst gelten. Wie bei vielen Völkern der Welt, manifestiert sich auch bei den Ethnien Gabuns, die Ahnen Verehrung in einem Schädelkult. Die Schädel werden bei den Fang in einem zylindrischen Behälter aus Baumrinde aufbewahrt und mit einem Kopf oder einer Figur versehen, der oder die im Deckel befestigt wird. Kopf oder Figur des so genannten bieri stellten lediglich ein Erinnerungsmal an den Toten dar, daneben hatten sie Wächterfunktion, Uneingeweihte, vor allem Frauen, davon abzuhalten, den Inhalt der Schachtel zu untersuchen.

Die bieri wurden bei jeder Kulthandlung mit Blut oder Öl bestrichen und mit Nahrung versorgt. Dabei war die wichtigste Kulthandlung die Initiation der Knaben.

 

Quelle: Karl-Ferdinand Schaedler «Lexikon Afrikanische Kunst und Kultur» (ISBN 3-7814-0374-2)

 

 

© Galerie HILT AG Basel, 2006 / cr-tg

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