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Kleines Lexikon der Drucktechniken

 

Aquatinta (pdf)

Aussprengverfahren (pdf)

Fotolithografie (pdf)

Grano Lithografie (pdf)

Holzschnitt (pdf)

Holzstich (pdf)

Kaltnadelradierung (pdf)

Kupferstich (pdf)

Linolschnitt (pdf)

Lithografie (pdf)

Mezzotinto (pdf)

Monotypie (pdf)

Prägedruck - Steingravur - Steinradierung (pdf)

Radierung (pdf)

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Weichgrundätzung (pdf)

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Grafik

Unter dem Sammelbegriff Grafik versteht man ein mehrfach reproduziertes Bild. Im Kunstbereich werden die Blätter in limitierter Auflage herausgegeben und dessen Höhe lässt sich in der Regel direkt auf dem Blatt ablesen, da die Nummerierung üblicherweise links unten angegeben ist. Wenn die Bezeichnung beispielsweise «2/40» lautet, so handelt es sich hier um das zweite von insgesamt 40 Exemplaren.

 

Daneben existieren auch Bezeichnungen wie «h.c.» (hors commerce), «e.a.» (épreuve artistique), «a.p.» (artist proof) und ähnliche. Dabei kann es sich um überzählige Blätter handeln (in der Regel zwei bis drei Exemplare), welche vom Künstler mit «h.c.» bezeichnet und oftmals als Geschenk verwendet werden. Dennoch tauchen diese Exemplare irgendwann einmal wieder im Kunsthandel auf.

 

Ursprünglich dienten die «e.a.» Exemplare beim Druckvorgang zur Farb-, Kontrast- und Helligkeitsabstimmung, und wurden vom Künstler als sogenannte Künstlerexemplare zurückbehalten.

 

In neuerer Zeit werden diese Exemplare ebenfalls limitiert und angeschrieben; üblicherweise werden maximal zehn Prozent der Gesamtauflage als «e.a.» bezeichnet. Vorbildliche Verleger nummerieren diese Exemplare mit römischen Ziffern – im Unterschied zur Normalauflage, die zumeist arabisch nummeriert wird.

 

Unterschieden wird ferner zwischen Grafik generell und Originalgrafik. Der Unterschied besteht darin, dass bei der Originalgrafik der Künstler den Druck gänzlich – oder zumindest den überwiegenden Teil davon – selber anfertigt. Zumeist existiert das Werk auch ausschliesslich als Grafik und es gibt kein als Vorlage dienendes Originalbild. Wohingegen bei der Grafik ein Lithograf nach den Vorgaben des Künstlers die Platte vorbereitet und nach Erhalt des «Gut zum Drucks» («GzD», oder französisch «b.a.t», bon à tirer) die Auflage selbständig anfertigt.