354 - Germain van der Steen - Je peins sans ârret (8.3.2013 - 28.6.2013)

Ausstellung
Vom 8. März bis 28. Juni 2013

Nach der dem Kriegsdienst in Frankreich erlitt Van der Steen bei einem Gasangriff schwere Verletzungen, die unheilbare Atembeschwerden hinterliessen. Unfähig sich nach dem Krieg wieder ins normale Leben einzuordnen, diente ihm das Malen als Flucht aus dem Alltag.

Bald entwickelte er einen visionären Malstil, den man heute der Naiven Kunst oder – auch wenn seine Biografie nicht dem typischen Bild entsprach – der Art Brut zuordnet. Er setzte Träume und Fantasievorstellungen in seinen Bildern um oder liess sich auch durch Musik von Mozart bis Debussy inspirieren. Naivität und Unbekümmertheit beleben seine üppigen Bilderwelten, oft mit katzenartigen Fabelwesen (er selbst ernannte sich zum «le roi des chats»), Paradiesvögeln oder wild wuchernden Blumenarrangements. Durch seine visionäre Ausdruckskraft, schuf er ein eigenes, magisches Paradies, voller Fabelwesen und Wunderpflanzen.