356 - HR GIGER (7.9.2013 - 2.11.2013)

Passagen-Tempel Life, 1974
Airbrush, Acryl auf Papier auf Holz
240 x 280 cm

HR GIGER

 

Vernissage
Samstag, 7. September 2013, 14-17 Uhr
Der Künstler ist anwesend.

Season Opening der Basler Galerien

Ausstellung
Bis 2. November 2013

HR GIGER wurde am 5. Februar 1940 in Chur geboren. Seit 1962, dem Beginn des Studiums der Architektur und des Industriedesigns an der Hochschule für Angewandte
Kunst, lebt und arbeitet er in Zürich.

Bereits während des Studiums entstanden erste Tuschefederzeichnungen. Es sind emotionale Grenzbereiche, die HR GIGER interessieren und die er in seinen virtuosen, surrealistischen Bildwelten, oft mit erotischen oder makabren Inhalten, erforscht.

Der Schweizer Künstler arbeitet in verschiedensten Techniken. Neben Gemälden, Zeichnungen und Grafik perfektionierte er vor allem die Airbrush-Technik. Daneben kreiert er Skulpturen aus unterschiedlichsten Materialien, formt Möbel und gestaltet Schallplattencover und Uhren.

Für die visuellen Effekte im Film «Alien» erhielt HR GIGER 1980 den Oscar. Es folgten weitere Filme wie «Poltergeist II», «Alien III» und «Species». Seine Werke werden in Galerien und Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und wurden mit unzähligen
Auszeichnungen geehrt.

Alien Diaries – Alien Tagebücher

Von Februar bis November 1978 arbeitete HR Giger in den Shepperton Studios bei London an den Figuren und Kulissen des Films Alien (1979) von Ridley Scott. Der Film sollte ein Welterfolg werden und brachte Giger einen Oscar ein.

In den hier erstmals als Faksimile veröffentlichten und transkribierten Alien Tagebüchern beschreibt H.R. Giger seine Arbeit in den Studios. Er schreibt, macht Skizzen und fotografiert mit seiner Polaroid SX70. Schonungslos, sarkastisch und zuweilen verzwei­felt schildert Giger seinen Alltag in der Filmindustrie, wie er versucht, seine Entwürfe in die Wirklichkeit umzusetzen – allen Widrigkeiten zum Trotz, sei es nun die Knauserigkeit der Produzenten oder die Langsamkeit seiner Mitarbeiter.

Die Alien Tagebücher (in deutscher Transkription und englischer Übersetzung) zeigen den Künstler HR Giger von einer kaum bekannten persönlichen Seite und bieten einen ungewöhnlichen Einblick in die Entstehung dieses Filmklassikers aus Sicht des Schweizer Künstlers.

Das Buch enthält fast ausschliesslich unveröffentlichtes Material, darunter Zeichnungen und Polaroids, die das Werden des Monsters zeigen, sowie zahlreiche Standbilder aus dem reichhaltigen Filmmaterial, das Giger in Shepperton aufnahm.

Gebunden 660 Seiten, mit 306 facsimilierten Seiten der Tagebücher No. 7 und 8 aus dem Zeitraum 1978 bis 1979

48 S/W Abbildungen und 59 Farbabbildungen 13 x 23.5 cm

Edition Patrick Frey

ISBN 978-3-905929-45-4